Mittwoch, 31. Mai 2023

tot

 Zwei Männer zogen ihre Jacken an. Viel mehr konnte ich nicht wahrnehmen. Alles war irgendwie diffus. Jemand sagte: "Jenni ist tot!" Dabei dachte ich an Jenni Scharinger, die seit Jahren vermisst wird. Ich dachte darüber nach, ob man ihre Leiche gefunden hatte.

(Anmerkung: Ich habe für mich ein Bild von ihr angefertigt, das auf meinem Bildschirm zu sehen ist. Auf diese Weise erinnere ich mein Unterbewusstsein immer wieder daran, dass ich wissen möchte, wo sie begraben wurde.)


Montag, 22. Mai 2023

Ich fand einen Schatz

 Als ich in ein öffentliches Verkehrsmittel stieg, dachte ich nicht daran, dass ich keine Münzen hatte. Der Automat nahm aber kein Papiergeld. Das war ganz schön nervig. Verzweifelt kramte ich in meiner Tasche und wurde fündig. Je mehr ich kramte, desto mehr fand ich. Doch es waren lauter sehr wertvolle Dinge, die ich zu Tage förderte. Mit diesen konnte ich auch nicht bezahlen. Zum Glück kam keine Kontrolle. Alles verlagerte sich nun in meine Wohnung.

Mehrere Personen waren ständig in meiner Nähe. Unter ihnen fiel mir besonders eine Chinesin auf. (Real kenne ich weder diese Chinesin, noch die anderen Personen.) Wir waren offenbar befreundet. Inzwischen hatte ich eine große Tasche mit lauter wertvollen Gegenständen befüllt, von denen ich bisher nichts gewusst hatte. Meine Freunde hatten mich offenbar bestohlen, musste ich feststellen. Das ärgerte mich. "Ich möchte, dass ihr jetzt geht und ich will euch nie wieder sehen!" Doch sie blieben noch eine Weile. Auch die Mutter der Chinesin hatte mich bestohlen. Sie war auch pötzlich da. 

Nun versuchte ich, die Sachen wieder zurück zu bekommen. Das war enorm aufregend. Die Leute hatten dafür kein Verständnis, sie meinten, ich würde das sowieso nicht alles brauchen. Deshalb erklärte ich ihnen, ich wolle mir vielleicht vom Verkauf ein Haus kaufen. Das verstanden sie endlich. Auch als ich sagte, ich würde den Schatz auf die Bank, in ein Schließfach legen, reagierten sie verständnisvoll. Trotzdem bekam ich nicht mehr alles zurück. Schließlich verschwanden sie dann doch.

Ab diesem Zeitpunkt versuchte ich meinen Schatz zu verteidigen. Eine lange Nacht stand vor mir, zur Bank konnte ich erst in der Früh gehen. Der Weg dorthin würde auch gefährlich werden, man könne mich überfallen, fürchtete ich.

Sonntag, 21. Mai 2023

Hunger

 Ich war in Gesellschaft mehrerer, eher jüngerer Personen. Wer ich war, weiß ich nicht, aber ich glaube, ich war nicht ich selbst. Wir hatten großen Hunger. Es gab nichts zu Essen. Verzweifelt kramte ich in meiner Tasche. Einige kleine Stücke Schokolade Fand ich und drei, oder vier Zuckerln. Viel war das gerade nicht. Aufteilen musste ich es auch noch, was mich nicht freute. Gab es eine Hungersnot? Waren nur wir von der Armut betroffen? Darüber dachte ich nach.

Samstag, 20. Mai 2023

Mein Hund war nicht mehr da

Es gab großen Lärm und Unruhe. Mein Hund und noch ein anderer, fremder Hund waren unter einem Bett. Sie waren in großer Gefahr. Der andere Hund war hell, aber auch ehr klein. Er kam hervor, aber mein Hund schien einfach verschwunden zu sein. Obwohl ich ihn suchte, konnte ich ihn nicht finden. (Das könnte eine Todesankündigung sein. Einen ähnlichen Traum hatte ich, bevor mein anderer Hund starb.)

Freitag, 19. Mai 2023

Eine bevor stehende Katastrophe

 Es war ein seltsamer Traum, denn mir ist bis jetzt noch nicht klar, ob ich in dem Traum eine Person war, oder ob ich gar nicht wirklich anwesend war. 

 Er begann damit, dass mehrere Personen eine schreckliche Katastrophe auslösen wollten. Ich glaube sie hatten das absichtlich beschlossen. Es war kein unbeabsichtigter Unfall. Alles sollte sich unter Wasser abspielen. Vermutlich benützten sie irgendwelche U-Boote, oder etwas ähnliches, denn sie bewegten sich in einer Art Röhre. Dort wo sie waren, war Wasser, aber in den anderen Röhren waren zum Teil kleine Einkaufsstraßen, auf denen viele Menschen unterwegs waren. Es gab Geschäfte, überall war Licht und Leben. Kein Ort derRuhe, sondern einer der Geschäftigkeit und der Freude. Etwas wie ein Einkaufsszentrum. Das alles sollte geflutet werden.

(so ungefähr sah der Querschnitt dieses Röhrensystems aus)

Es gab auch U-Bahn-Stationen. Man konnte von einer Ebene in die andere gelangen. Etwas oberhalb gab es so einen Zug, der mit extremer Geschwindigkeit unterwegs war. 

Offenbar konnte ich alles beobachten. Angefangen von den Attentätern, bis hin zu den Besuchern. Schließlich schien ich dann doch zu einer kleinen Gruppe zu gehören, die sich aus einer größeren gelöst hatte und die nun in dem Rohrkomplex unterwegs war. Zumindest gehörten eine Frau, ein Mann und zwei Kinder - ein Mädchen und ein Bub - zu dieser Gruppe, sowie noch zwei, oder drei andere Personen, die ich nicht so richtig wahrnehmen konnte. Da ich ihnen nichts von der drohenden Gefahr erzählte, war ich vermutlich eher nicht anwesend, sondern beobachtete nur genau. 

Die Gruppe ging herum und gelangte langsam in höhere Bereiche. Das war gut, denn je höher man war, desto eher konnte man der Katastrophe entkommen. Sie fuhren eine kleine Strecke mit irgend etwas, das sie höher brachte. Plötzlich merkte ich, der Bub war nicht mehr da. Dafür eine Frau, die eigentlich nicht zu der Gruppe gehörte. Ich dachte das sei die Frau, die "nie etwas wusste". Dazu sah ich ein Tablet, als wäre es ein Symbol für diese Frau. 

Wieso war der Bub weg? Nun machte ich mir um ihn Sorgen. Mir war nicht mehr klar, ob er der Sohn der einen Frau war. Das Mädchen schien ihre Tochter zu sein. Sie schien sich jedoch keine Sorgen um den Buben zu machen. War er doch  nicht ihr Sohn? Auch ohne bevor stehende Katastrophe hätte ich mir Sorgen um ihn gemacht. Ich wollte, dass sie in eine höhere Lage gehen sollten, aber offenbar konnte ich nicht mit ihnen kommunizieren. Jedenfalls tat ich es nicht. Ich wünschte und hoffte nur, ohne irgendwelchen Einfluss zu nehmen.

Alle waren schon auf einer höhren Ebene angekommen. Vermutlich wollten sie wieder nach Hause fahren. Sie sprangen über etwas, in dem Wasser war, glaube ich. Ein Mann ermöglichte es allen, sich unter fließendem Wasser die Hände zu waschen. Darüber freuten sie sich sehr. 

Dann sah ich mir verschiedene Gegenstände an, die ich in der Hand hatte. Sie hingen an Schnüren. An einer hing - glaube ich mich zu erinnern - ein Herz aus Holz. So eines, wie wir es (real) vor einigen Monaten geschenkt bekommen hatten. Anhand der Gegenstände merkte ich, wer aller da war, und wer nicht. Alle Anwesenden waren nun wahrscheinlich in Sicherheit. So hoch würde das Wasser vielleicht nicht steigen.

Danach stiegen alle in einen Zug. 

Dieser Zug war so extrem schnell, dass man davon Angst bekam. Nun hatte ich schon das Gefühl, anwesend zu sein. Eine sehr wilde Rock Musik lief. Sie war wahnsinnig laut und verstärkte noch das Gefühl der Angst. Mir war nicht mehr klar, ob ich Angst wegen der Katastrophe hatte, oder wegen diesem verrückten Zug. Die Angst weckte mich und hielt mich sogar noch gefangen, nachdem ich aufgewacht war. Als ich die Augen öffnete, machte mir die Finsternis im Zimmer sogar Angst. Es dauerte lange, bis ich mich davon lösen konnte. In letzter Zeit bin ich nicht aufgetanden, wenn ich in der Nacht träumte, weil ich zu müde dazu war. Diesmal musste ich geradezu aufstehen, um die Angst los zu werden.


Donnerstag, 18. Mai 2023

gefährliches Gedränge

 Ich stand bei der Haltestelle Hofwiesengasse, bei der Ampel, mit einem Fahrrad. Hinter mir zahlreiche Autos. Mir fiel es schwer, die Ampel zu sehen, weil ich zu groß war. Etwas blockierte oben die Sicht. Deshalb duckte ich mich immer wieder, damit ich sie sehen konnte. Schließlich wollte ich schnell los zischen, sobald die Ampel auf Grün schaltete. 

Eine Straßenbahn kam an. Viele Leute stiegen aus. Sie mussten durch einen Durchgang gehen, um zur Straße zu gelangen. Dort wo ich zu sein glaubte, gibt es real kein derartiges Haus.

 Die Leute zwängten sich durch. Mich regte das auf: "Wie kann man an so einer Stelle (stark frequentierte Straßenbahn Haltestelle) so einen engen Durchgang machen? Irgendwann wird es zur Katastrophe kommen, vielleicht sogar zu Todesfällen, wenn Panik ausbricht!"

Danach war ich im Grünen. Plötzlich tauchten riesige Schwärme Vögel auf. Sie waren schnell und sie waren groß. Ich spürte ganz nah bei mir den Flügelschlag. "Das sind Gänse und Enten!", rief ich erstaunt. Erst jetzt bemerkte ich, dass sie hintereinander flogen. Sie ließen sich nieder, um hier zu brüten. Noch nie hatte ich diese Tiere in freier Wildbahn erlebt. Ich machte mir Gedanken, wie man die Tiere am besten vor den dummen Menschen schützen könnte.

Mittwoch, 10. Mai 2023

Schrecklicher Anblick

 Ich sah auf dem Boden ein würfelförmiges Objekt liegen. Neugierig ging ich hin, um es aus der Nähe zu betrachten. Da bemerkte ich, worum es sich handelte. Jemand hatte ein Huhn in diese Form gepresst. Den Hals und den Kopf konnte man noch erkennen, alles andere war total zerquetscht. Trotzdem lebte das Tier noch. Dann gab es noch eine Überraschung. Es konnte sich mit mir unterhalten, es konnte sprechen. 

Retten konnte ich das Tier nicht und deshalb dachte ich daran, es zu töten, um es von seinen Qualen zu erlösen. Doch ich brachte die Kraft dazu nicht auf. Die Hemmung, ein Lebewesen zu töten, war einfach zu groß, das konnte ich nicht überwinden.

Einige Träume habe ich nur mit der Hand notiert. Ab jetzt veröffentliche ich Träume auf https://concentration-experiment.blogspot.com/

 Eigentlich möchte ich meine Träume derzeit nicht veröffentlichen. Aber weil ich gerade ein Experiment begonnen habe, veröffentliche ich sie...